Argentinien

Sonntag, 4. März 2007

Cordoba

Eigentlich gibt es diese Stadt gar nicht. Eigentlich sollte sie verdraengt werden, so wie Alesia oder andere Orte schandvoller (egal ob verdient oder unverdient) Niederlagen.

Aber das hat diese Stadt gar nicht verdient. Nur weil satte Weltmeister sich vor fast 30 Jahren von kleineren Nachbarn haben schlagen lassen und sich zuegig aus dem Turnier verabschiedeten. Diese Stadt lebt, sie ist da, sie ist freundlich, vielseitig, jung und natuerlich auch quadratisch angelegt. Und sie hat wunderbare Einwohner, sein es die mehr als gastfreundlichen Gastgeber, die einen mit einem Rundrum-Programm, Herzlichkeit und Geschenken fast erdruekcken, sei es die Verkaeuferin in einer Baeckerei, die freudestrahlend noch zwei warme Backwaren umsonst in die Tuete steckt, nachdem sie erfahren hat, dass wir beide aus Deutschlandd kaemen und hier zu Besuch seien oder sei es Wanda, die Schwester unserer Gastegeberin, die noch scnell eine Praesentation mit zahrleichen Fotos bastelt...

Dienstag, 27. Februar 2007

Argentinien...jetzt endlich auch schriftlich

4,5 Stunden Busfahrt, davon den Grossteil auf einer Schotterpiste, wildes auf und abwippen, der Kopf ruckelt doesig hin und her. Danbar denke ich an den Kauf des ueberteurten Nackenkissens. Die ach schon so matltraitierten Halswirbel gruessen dankbar zurueck.

Nachdem meine geliebte Begleiterin in ihrem Blog bereits reichlich Reisemomente und -erlebnisse manifistierend niederschrieb (http://mariann.gibbon.de) und auch gerade schreibt, wage ich nun endlich den Schritt, es ihr gleich zu tun.

Soeben an diesem Morgen sind wir wieder in El Calafate angekommen. El Chalten war die letzte Station, eine Stadt nahe der chilenischen Grenze, die nur Zielort ist. Die Strasse endet wohl hier, das ueber der Stadt drohnende Gebirgsmassiv des Fitz Roy (welches eigentlich Fritz heissen muesste, es aber bei der Kartographierung des Gebietes zu einem windigen Regen kam und das enstcheidende r ausloeschte) vermag eine Weiterfahrt vorerst unmoeglich machen. Die Stadt ist jung und wachsend, die Reisefuehrer sprechen ihr deshalb den weitergehenden Charme ab, und beschreiben diese als Ausgangsounkt fuer einer der traumhaften Trackintouren durch den noerdlichen Teil des Nationalpasrk Los Glaciares. Aber genau in diesem wachsenden liegt der Charme: in einem grosszuegig angelegten Stadtgebiet, mit Kiessandstaubsteinstrassen kariert durchzogen, entstehen scheinbar staendig neue Restaurants, Hostels, Treckinglaeden und Telefon-Internet-Laeden. Das eine aehnelt noch einem 1/4-Bauwagen, die neuere Ausgabe hat bereits Flachbildschirme und eine superschnelle Verbindung. Allerdings nur per Internet, das mit Telefonieren folgt dann noch. In der Stadt ist noch ausreichend Platz fuer weitere Bauten, die freilaufenden Hunde haben zumeist noch Besitzer (am Halsband zu erkennen) und halten sich im Gegensatz yu Buenos Aires noch zahlenmaessig in Grenzen. Die Restaurants sind brenchend voll.

und das wichtige ist, die o.g. Busfahrt lohnt sich, obwohl man 4,5 Stunden hin und dann irgendwann spaeter wieder zurueck faehrt, kann man fantastisch in den Bergen wandern, mit etwas Glueck einen Blick auf den F(r)itz werfen, und Pumas suchen und nicht finden.

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

PPT-Zwänge
Nein, oh nein ich würde es nicht wagen, auch - und...
ecutio - 12. Mär, 21:15
buenos ihr lieben
schönen sachen, die ihr da macht, am anderen ende der...
markus trigger23 - 6. Mär, 18:19
uiuiui, du stiftest nicht...
uiuiui, du stiftest nicht ernsthaft, während deines...
fraujulie - 5. Mär, 08:00
Cordoba
Eigentlich gibt es diese Stadt gar nicht. Eigentlich...
ecutio - 4. Mär, 23:04
Argentinien...jetzt endlich...
4,5 Stunden Busfahrt, davon den Grossteil auf einer...
ecutio - 27. Feb, 15:25

Ärger

Freude

Projekte

Schlenzer

Suche

 

Status

Online seit 7179 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 12. Mär, 21:15

Credits


Argentinien
Wetter
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren